Pressemitteilung 05.09.2017

05.09.2017 - 05:05

Als Mitglied im Gesundheitsausschuss und als Berichterstatter für das Thema Gesundheit im Entwicklungsausschuss freue ich mich über die Zusage von 56,5 Millionen Euro durch die Bundesrepublik Deutschland und weitere internationale Geldgeber für die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika.

GARDP (Global Antibiotic Research and Development Partnership) erhielt die Zusage für die Mittel – im Rahmen einer Veranstaltung auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. Die Bundesregierung erhöht die Förderung von GARDP für die Jahre 2016 und 2017 um 1,35 Millionen Euro auf insgesamt 2,6 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesgesundheitsministeriums. Für die Jahre 2018 bis 2022 werden weitere 50 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesforschungsministeriums zur Verfügung gestellt.

Weitere Mittel in Höhe von knapp 5 Millionen Euro werden durch die Niederlande mit 2 Millionen Euro, Großbritannien mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro, die Schweiz mit umgerechnet 440.000 Euro, Südafrika mit umgerechnet390.000Euro,Luxemburgmit100.000EurounddenWellcomeTrust mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. GARDP wurde im Mai 2016 als gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsinitiative auf Betreiben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Drugs for Neglected Diseases initiative (DNDi) und unterstützt durch die Bundesregierung und andere Staaten ins Leben gerufen