Weltblutspendetag – Wahre Lebensretter

14.06.2017 - 01:17

Wie bereits im vergangenen Jahr, habe ich auch dieses Jahr am Weltblutspendetag den Blutspendentermin in Frechen aufgesucht. Das Thema gehört nach wie vor ganz vordinglich auf die Tagesordnung und sollte möglichst auch mit der eigenen Teilnahme im Terminkalender vermerkt sein. Auch wenn eine Bluttransplantation vermeintlich nur in Notfällen in Frage kommt, sind es dann doch 80 Prozent aller Menschen, die mindestens einmal im Leben darauf angewiesen sind. Täglich werden 14.000 Blutspenden im gesamten Bundesgebiet benötigt, damit insbesondere Krebs- und Herzpatienten versorgt werden können. Leider sinkt bundesweit die Bereitschaft Blut zu spenden, auch wenn die Nachfrage weiterhin ungebrochen ist. Leider gilt dies auch für den Rhein-Erft-Kreis, wo sich der Trend der letzten Jahre trotz des zusätzlichen Angebots neuer Blutspendentermine fortsetzt. Dies führt nun auch zu erkennbaren Engpässen einzelner Blutgruppen. Insgesamt sind im Kreis im Jahr 2016 400 Bürger weniger zur Blutspende gegangen als im Jahr 2015 – das entspricht einem Rückgang von 3,8%. Lediglich in Frechen war in 2016 ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu erkennen. Grund dafür ist der besondere und sehr offensive Werbeauftritt der engagierten ehrenamtlichen Helfer. Dieser Einsatz ist aller Ehren wert, zumal sie gutes leisten, um das Leben anderer zu retten.

Ich kann nur dringend appellieren, dass mehr Leute einen Beitrag leisten. Die Blutversorgung muss zukünftig auch stabil bleiben, denn es kann jeder von uns irgendwann darauf angewiesen sein. Gerne werde ich mich daran beteiligen, dass dieses Thema mehr Beachtung findet. Jeder kann mitmachen, ob als Spender oder Helfer – es lohnt sich!